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Unseriöse Machenschaften im Internet!

Niemand verschenkt Geld. Fallen Sie nicht auf die Abzocker rein. Aufgepasst: Abzocke im Internet!

In der scheinbaren Anonymität des Internets tummeln sich immer mehr dubiose Gestalten, die es nur auf eins abgesehen haben: Ihr Geld.

Hinter so manchen verlockenden Angeboten, denen man im Web tagtäglich begegnet, stecken unseriöse Absichten. Wer nicht aufpasst, wird abgezockt und der Kontostand sinkt. Wenn man Pech hat, sogar um einen ziemlich hohen Betrag.

Aber wo müssen Sie nun ganz besonders aufpassen, um solchen Betrügern nicht ins Netz zu gehen?   Hier die sechs häufigsten Abzockermaschen.

( 1. ) Die fiesen Tricks der Onlinehändler!

Vorsicht: Lassen Sie sich nicht das Geld aus der Tasche ziehen.
Einkaufen im Internet boomt. Und tatsächlich lässt sich hier so manches Schnäppchen ergattern. Doch auch unter Online-Händlern gibt es schwarze Schafe, die nur eines wollen: Den Kunden abzocken!

„Es wird mit harten Bandagen gekämpft“, weiß neuste-info.de zu berichten. „Da geht’s um die letzten Cent, die ein Händler billiger sein will und muss – der Service und die Interessen des Kunden bleiben dabei oft auf der Strecke.“

Im Online-Handel spielt der Preis noch eine größere Rolle als beim Händler in der Fußgängerzone. Hier will natürlich jeder Anbieter der günstigste sein, dem Kunden das wahre Schnäppchen bieten. Doch einige Händler übertreiben es mit dem Tricksen.

( 2. ) Der Tagespreis-Trick!

Bei Angeboten zum Tagespreis kann die Ware sehr schnell teuer werden.                                          Preissuchmaschinen leisten in der Regel gute Dienste. Sie zeigen mit nur wenigen Klicks an, wo es ein Produkt günstiger gibt als im Laden um die Ecke – und wo das Produkt am billigsten ist.

Einige Händler sind aber schlauer als andere. Die schaffen es, in einer Preissuchmachine als günstigster Anbieter zu erscheinen, ohne das tatsächlich zu sein. Das geht mit Hilfe eines Tricks, der allerdings vor allem bei Suchmaschninen wie Guenstiger.de funktioniert, die ausschließlich den günstigsten Händler listen.

Unseriöse Lockangebote:

Angegeben wird ein günstiger Preis, der unter dem der Konkurrenz liegt, damit der Händler als günstigster Anbieter erscheint und ein Hinweis, der sich unauffällig irgendwo im Angebot befindet: „Den aktuellen Tagespreis finden Sie durch Eingabe von Tagespreis im Suchfeld auf vielen Webseiten.“ Oft findet sich dann zwar auf der Webseite des Shops ein höherer Preis, aber das Ziel, auf den Shop aufmerksam zu machen und den Kunden auf die Seite zu locken, wurde erreicht. Wahlweise weichen Preise auf der Webseite auch von den telefonisch zu erfragenden Tagespreisen ab.

( 3. ) Der Versandkosten-Trick!

Die Porto- und Versandkosten sollten im üblichen Rahmen bleiben.                                                       Rechnen Sie nach: Ein bis 1.000 Euro versichertes Paket kostet je nach Größe bei einigen Post-Konkurrenten zwischen 3,90 Euro und 6 Euro. Hinzu kommt das Verpackungsmaterial für wenige Cent. Einige Versender verlangen aber zwischen 10 und 18 Euro – die Differenz wandert in die eigene Tasche und hilft dabei, den Warenpreis senken zu können.

Berücksichtigen Sie unbedingt beim Einkauf die anfallenden Versandkosten und beachten Sie, dass Ihnen bei Waren unter 40 Euro Warenwert der Händler die Rücksendekosten in Rechnung stellen kann, falls Sie von Ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen.

( 4. ) Der Sammelbestellungs-Trick!

Viele kleine Händler warten, bis sich eine Sammelbestellung beim Hersteller lohnt.                                      Für Händler ist es günstiger, wenn Sie von Ihrem Großhändler 20, 30 oder 50 Geräte des gleichen Typs ordern können. Einige Händler warten daher so lange, bis sie die notwendige Zahl an Bestellungen zusammen haben und kaufen erst dann verbilligt beim Großhändler ein.

Ob sie an einen solchen Händler geraten sind, können Sie oft selbst nachprüfen. Schauen Sie auf die Seite und lassen Sie sich die Lieferzeiten für einige Produkte anzeigen. Wenn die Lieferzeit bei den meisten Produkten länger als zehn Tage ist, ist das ein Indiz für ein solches Vorgehen.

( 5. ) Der Vorkasse-Trick!

Ärgerlich: Sie haben Vorkasse geleistet, aber die Ware kommt nicht.                                                 Besonders schlimm ist das Warten auf eine Lieferung, wenn der Händler auf Vorkasse besteht und bereits das Geld des Kunden in Händen hält. Als Kunde sind Sie immer am besten dran, wenn Sie auf Rechnung oder ( Empfehlung ) zumindest per Nachnahme oder Bankeinzug bezahlen können.

Zwar sind Sie auch bei Nachnahmezahlung nicht sicher, dass auch die korrekte Ware in ordentlichem Zustand im Paket ist, das Sie erhalten. Aber Sie zahlen dafür auch nicht Wochen im Voraus.

Der Vorteil am Bankeinzugsverfahren ist, dass Sie die Abbuchung bei Ihrer Bank innerhalb von sechs Wochen stornieren können. Dann müssen Sie sich zwar immer noch mit dem Händler rumärgern, haben aber zumindest Ihr Geld zurück. Genau aus diesem Grund arbeiten übrigens immer weniger Versender mit dem Bankeinzugsverfahren.

( 6. ) Der Nicht-Erreichbar-Trick!

Kleine Online-Händler sind telefonisch oft nur schwer erreichbar.                                                                Beim Händler um die Ecke können Sie im Rahmen der üblichen Öffnungszeiten vorbeischauen und fragen, wo die Ware bleibt oder warum eine Reparatur immer noch nicht abgewickelt ist. Beim Versandhandel sieht das schlechter aus. Nur größere Händler bieten ein gut erreichbares Call-Center, das Ihnen bei Fragen weiterhilft.

Gerade viele kleinere, spezialisierte Online-Händler haben nur eine Webseite und betreiben den Handel nebenberuflich. Dann gibt es entweder nur eine eMail-Adresse oder einen Telefonanschluss mit Anrufbeantworter - das spart Kosten. Prüfen Sie in diesem Zusammenhang auch vorab, ob Sie eine teure 0190- oder 0900-Nummer für Kundenanfragen wählen müssten oder ob es sich um eine normale Festnetznummer handelt.

Ein letzter Zusatztipp: Geldverdienen im oder aus dem Internet!

Sie können ...; Verdienen Sie bis zu...; Werden Sie erfolgreich...; Geldverdienen im Schlaf bei nur...; All diese Angebote auf den vielen Webseiten sollten Sie vergessen, denn verdienen tun Sie hier nichts. Die meisten Opfer sind Webmaster die ihre Webseite für zusätzliche Werbung einen Werbeplatz bereitstellen mit der Hoffnung Geld zu verdienen. Hier ist aber Vorsicht geboten: Werbemanager vermarkten Werbung, wobei der Kunde im voraus als Menge oder Anzahl bezahlen muss. Hierbei erzielen diese Managerunternehmen beträchtliche Summen für derart Aufträge. Damit so ein Auftrag ausgeführt werden kann, werden Nebenverdienste in Cent oder Eurohöhe im Internet verbreitet. Eine Auszahlung wird nur sehr selten erreicht. Auch das ist eine abzocke ohne die erfüllte Gegenleistung.